Die Belletristen

Erzählkunst in allen Formen und Farben

Media Monday #197

Wolf Bengsch ruft abermals zum Media Monday und stellt 7 Fragen. Und ich gebe erstmals Antwort.

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1. Bei der Hobbit-Verfilmung sehe ich ja gerne über manches unlogische Detail hinweg, allerdings empfinde ich den letzten Teil der Reihe als etwas zu hanebüchen. Dune-Würmer in Mittelerde? Peter, werd erwachsen!

2. Selbstjustiz in Filmen/Serien ist quasi uramerikanisch. Ich kann mich nur schwer mit Protagonisten anfreunden, die ungehemmt ihren Rachegelüsten nachgehen.

3. Das Durchbrechen der vierten Wand – die direkte Ansprache des Publikums/Lesers – wurde meiner Meinung nach bisher am besten in Malcom mittendrin umgesetzt.

4. Filme, die an bestimmten Feiertagen spielen wirken immer etwas bemüht. Die Ausnahme bildet das zeitlose und tiefgreifend historische Independence Day!

5. Reale Figuren in fiktive Geschichten einzubeziehen, befördert die Legendenbildung und bildet selten bis niemals den wahren Charakter der realen Figur ab.

6. Die freien Tage habe ich genutzt, um Zeit mit der Familie zu verbringen. George Clooney würde fragen: What else?

7. Zuletzt gesehen habe ich die Serie Damages und das war erstaunlich unterhaltsam weil die Episoden intelligent gestrickt sind und einen Plot-Twist nach dem anderen raushauen. .

R. M. Beyer

Über Martin Beyer-Festerling

Dipl.-Berufspäd. Martin Beyer-Festerling hat Medizin- und Pflegepädagogik sowie Philosophie an der TU Dresden studiert. Er schreibt Hörspielskripte und Kurzgeschichten, betätigt sich aber zudem als Sprecher und produziert hin und wieder Hörspiele.

4 Kommentare zu “Media Monday #197

  1. Hape
    6. April 2015

    #1
    An die Würmer aus DUNE habe ich auch sofort gedacht🙂

    #5
    Müssen sie auch nicht, ich sehe sie eher als unterstützendes Beiwerk, sonst kann man ihnen schwer gerecht werden. Obwohl es auch hier ordentliche Beispiele gibt.

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    • R. M. Beyer
      6. April 2015

      Wohl wahr. Bei Forrest Gump war das zum Beispiel sehr gelungen. Oder nehmen wir Tarrantinos Inglorious Basterds. Nur bei Porträt-Filmen wirds manchmal etwas… naja… überzogen.

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      • Hape
        6. April 2015

        Bei Tarrantino hadere ich ein wenig. So „spaßig“ es auch war. Für den Film war es eigentlich belanglos.

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      • R. M. Beyer
        6. April 2015

        Für mich war es vor allem überraschend. Ich glaub, Tarrantino wollte wohl mit dieser bewusst falschen Darstellung Hitlers die amerikanische Unbildung hinsichtlich europäischer Geschichte karikieren. Stichwort: We killed Hitler.🙂

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 6. April 2015 von in Aktuelles, BÜCHER_kiste, FILM_dose, HÖRSPIEL_truhe, kontro_VERSE und getaggt mit .

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