Die Belletristen

Erzählkunst in allen Formen und Farben

Super-Serien: Empire – Musik, Familie und Business

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Brandneu und groß von Pro7 beworben ist aktuell die neue US-Serie „Empire“. Mir sagten die ersten Bilder (und Töne!) sehr zu,  also gab ich dem Mix aus Musik- und Familiendrama eine Chance. Inhaltlich geht es im Kern um das Black Music-Imperium von Lucious Lyon. Aufgrund der Ereignisse, die sich bereits in den ersten Folgen abspielen, sucht er einen Nachfolger. In Frage kommen seine drei vollkommen unterschiedlichen Söhne. Die Handlung kommt besonders in Fahrt, als Lucius‘ Ehefrau Cookie aus dem Gefängnis auftaucht und den Laden mit ihrer beherzten und direkten Art gehörig aufmischt. Klar ist zudem, dass es in dem harten Geschäft nicht nur bei kleinen Familienstreitereien bleiben wird.


(Mix vom ersten Lied des Serienstarts)

 

Für die Songs der ersten Staffel wurde Timbaland als Produzent engagiert. Offenbar haben sich die Macher der Erfolgsserie auf die Suche nach heimischen eher unbekannten Musiktalenten gemacht und dabei u.a. Serayah gefunden. Ein kleiner Einblick in ihren Sound:

 

Insgesamt gefällt mir bei Empire vor allem der Stil – der Mix aus Klang und Optik ist einfach gelungen. Interessant geschrieben ist die verwobene Story mit verschiedensten Charakteren, die alle ihre eigenen nachvollziehbaren Pläne verfolgen. Mittwoch geht es weiter und ich bin auf jeden Fall dabei. Online gibt‘s die Folgen immer nach der deutschen Erstausstrahlung ebenso, also einfach mal reinschauen

André Schöne

2 Kommentare zu “Super-Serien: Empire – Musik, Familie und Business

  1. RM Beyer
    4. August 2015

    Ist das also tatsächlich etwas sehenswertes? Der erste Werbe-Trailer schreckte mich erst einmal ab, mit all der „Mothafucka – get to hell, ya!“-Gangster-Rap-Polemik. Vielleicht war dieser Trailer auch schuld an den bereits zur ersten Folge mageren Quoten. Mal sehen, ob sich das Format erholt.

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  2. h0ffnung
    5. August 2015

    Die erste Staffel ist durch und mir hat sie sehr gut gefallen. Die Story-Wendungen haben zwar ein rasantes Tempo (wer arbeitet mit wem und warum in welche Zweckgemeinschaft, wo tauchen dunkle Geheimnisse auf, etc.), aber insgesamt ist das äußerst unterhaltsam und aus Sicht der Charaktere auch nachvollziehbar. Eine gewisse Freude an Black Music sollte man natürlich mitbringen. Ich z.B. stehe nicht auf Rap, aber die anderen Musikeinlagen mag ich. Außerdem treiben die Songs z.T. die Handlung voran, wenn sich bspw. jemand mit einem Lied outet oder öffentlich Familienmitglieder kritisiert (um nicht zu viel zu spoilern…)

    Die angesprochene Gangster-Rap-Sache: auch solche Musiker sind bei Empire unter Vertrag, das Genre spielt eigentlich keine große Rolle. Viel mehr wird über das Leben, die Probleme und die Ansichten der Schwarzen Bevölkerung bzw. der Film-Familie Lyon berichtet. Inwiefern das realistisch ist, kann ich nicht beurteilen, aber der Erfolg in den USA kommt wohl nicht von ungefähr.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. Juni 2015 von in Aktuelles, FILM_dose und getaggt mit , , .

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