Die Belletristen

Erzählkunst in allen Formen und Farben

Media Monday #214

Es steht mal wieder der von Wulf Bengsch ins Leben gerufene Media Monday ins Haus. Und ich will mein Bestes geben, um die Lücken mit Leben zu füllen.

1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis?  Ehrlich? Es gab bisher keines. Die Oberfläche von Worpress.com ist ziemlich idiotensicher und bot mir bisher keine Frustmomente. Wie gesagt: Bisher…

2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja Jurassic Park 2 , weil dieser Film eigentlich auf einem sehr guten Weg war, bis der T-Rex plötzlich durch San Diego stapfte. Es folgte pure Effekthascherei mit sehr geringem inhaltlichen Mehrwert.

3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung/Darstellung ist und bleibt allerdings Bram Stokers Dracula, denn das literarische Original ist an Subtilität, Spannung und Stimmung noch immer unerreicht. Keine glitzernden Vampirleiber, keine Viren-Theorien, keine Schmonzette, sondern das pure, unerklärbare und zugleich menschliche Böse. Bei Bram Stoker ist der Vampir letztlich ein Fragment der menschlichen Psyche und ähnelt uns daher mehr, als uns lieb sein kann. Die heutigen Umsetzungen leiden hingegen unter wissenschaftlicher Erkläritis und romantischer Verklärung.

Bela_lugosi_dracula

4. Müsste ich eine/n Lieblingsautor/in oder -schriftsteller/in benennen, es wäre wohl J. R. R. Tolkien. Irgendwie bringt dieser Mann eine Saite in mir zum Schwingen. Sobald ich in etwas tolkien’sche reinlese, springt der Funke über und ich bin wieder in Mittelerde.

5. Es wäre der absolute Traum, in Mittelerde aus Herr der Ringe zu leben, denn ich würde nur zu gern die Zwergenstädte besuchen und mit meinem zwergischen Kumpels Malzbier trinken und gut geräuchertes Fleisch essen.

6. Filmische Satire sind ein Drahtseilakt zwischen Hommage und Beleidigung. Der Schuh des Manitu hat mir diesbezüglich zum Beispiel gefallen, aber schon Traumschiff Surprise war für mich eher eine Ansammlung von Genre-Klischees. Dort wurde nirgends (zumindest nicht für mich) spürbar, dass die Macher Science-Fiction lieben und tatsächlich häufig anschauen.

7. Zuletzt habe ich mich mit einem meiner Lieblingssprecher Werner Wilkening getroffen und das war in Dresden, weil er dort beruflich unterwegs war. Das war wirklich überfällig, denn bisher hat er in allem mitgesprochen, dass ich je geschrieben und geschnitten habe.

Werner Wilkening

R. M. Beyer

Über Martin Beyer-Festerling

Dipl.-Berufspäd. Martin Beyer-Festerling hat Medizin- und Pflegepädagogik sowie Philosophie an der TU Dresden studiert. Er schreibt Hörspielskripte und Kurzgeschichten, betätigt sich aber zudem als Sprecher und produziert hin und wieder Hörspiele.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. August 2015 von in Aktuelles.

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